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Einblicke in unsere Geschichte

Auszug aus der Chronik - 3. März 1963

"Schon lange war es unser Bestreben, in unserer Gemeinde eine katholische Frauen- und Müttergemeinschaft zu gründen. Aus diesem Grunde lud heute unser Hochwürdiger Herr Pfarrvikar Kösters mehrere Frauen zu einer Besprechung ins Jugendheim ein. Anwesend waren außer Herrn Vikar Kösters und unserer Dekanatsleiterin Frau Hamschmidt aus Delbrück, elf Frauen unserer Gemeinde.

Herr Vikar Kösters erläuterte kurz den Zweck der Versammlung, darauf wurde der Vorstand der neu zu gründenden katholischen Frauen- und Müttergemeinschaft für das erste Jahr bestimmt:

  • 1. Vorsitzende: Frau Maria Breimhorst
  • 2. Vorsitzende: Frau Maria Kenkenberg
  • Kassiererin: Frau Anna Breimhorst
  • Schriftführerin: Frau Maria Hessel

An Hand von Listen erfolgte die Einteilung der einzelnen Bezirke, für die man jeweils eine Helferin bestimmte. Helferinnen wurden:

  • Frau Maria Willeke
  • Frau Theresia Thinenkamp
  • Frau Maria Thielemeier
  • Frau Elisabeth Berhorst
  • Frau Klara Sandtüns
  • Frau Hildegard Bewer
  • Frau Maria Wiesing
  • Frau Luise Breimhorst
  • Frau Theresia Freise
  • Frau Paula Jäger

Erfreulicherweise nahmen alle Frauen ihr Amt an, auch die beiden nicht Anwesenden. Aufgabe der Helferinnen wird es in der kommenden Woche sein, bei den Frauen ihres Bezirks für eine Mitgliedschaft der katholischen Frauen- und Müttergemeinschaft zu werben und das Werbehelft der Verbandszeitschift "Frau und Mutter" zu überbringen.

Nach Hinweisung auf den Sinn und die Ziele dieser Gemeinschaft, woran sich neben Herrn Vikar Kösters auch Frau Hamschmidt beteiligte, legte man den Termin fü die große Gründungsversammlung auf einen Fastensonntag fest. Auf die Bitte unsers Herrn Vikar übernahm Frau Hamschmidt die Einladung des Hochw. Herrn Diözesanpräses Prälat Nüschen, der zu diesem Anlaß einen Vortrag halten sollte. Darauf überreichte Frau Hamschmidt dem Herrn Vikar eine Materialmappe unserer Diözesanstelle mit Büchern und Schriften für den Präses, den Vorstand, für Herlferinnen und Frauen."

Maria Hessel, Schriftführerin

Nachtrag am 24. März 1963

"... Es hatte sich ergeben, daß die einzelnen Bezirke zu groß waren, also legte man erneut die Grenzen fest. Die Anzahl der Bezirke wurde um einen erhöht, für den Frau Anna Kösters als Helferin zuständig sein sollte...."

Einige Bilder aus unserer Geschichte